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Wen adressiert das Thema “Enterprise 2.0″?

This is my site Written by Bjoern Negelmann on 29. Januar 2008 – 20:49

In der Vorarbeit zum Enterprise 2.0 SUMMIT haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wen adressiert das Thema überhaupt und ist das Thema bereits eine relevante Fragestellung für Unternehmen?

Um das beantworten zu können, muss man sich zunächst noch einmal verdeutlichen, was hinter der Begrifflichkeit “Enterprise 2.0″ überhaupt steckt. Aus meinen Recherchen bei McAfee, Tapscott, Hinchcliffe und anderen habe ich für mich das Erklärung gezogen, dass die Bezeichnung “Enterprise 2.0″ die Veränderungen in den Technologien, Strukturen und Prozessen beschreibt, die mit der Anwendung von sogenannten “Social Software”-Konzepten im Unternehmenskontext einhergehen. Im Mittelpunkt dieser Diskussion steht also nicht eine besondere Technologiegattung bzw. ein neues Prozess- bzw. Organisationsmodell, sondern die Effektes des Einsatzes von “Social Software” wie Blogs und Wikis bzw. von um solche Ansätze erweiterte Anwendungskonzepte. Im wesentlichen geht es dabei um einfachere Benutzerschnittstellen, partizipatorische Anwendungskonzepte und die elektronische Vernetzung von Mitarbeitern, die in der Folge zu einer Verbesserung der Kommunikations- und Kollaborationsstrukturen im Unternehmen führen.

Damit schaffen diese Anwendungsansätze Innovations- und Flexibilitätsvorteile, was im Hinblick auf die Wettbewerbssituation vieler Unternehmen einen strategisch wichtigen Faktor darstellt. So erläutert z.B. Euan Semple beim SUMMIT, wie er in seiner ehemaligen Funktion als Head of Knowledge Management durch den Einsatz solcher Werkzeuge immense Veränderungsprozesse bei der BBC angestoßen hat:

I wanted them to use it for whatever they felt made a difference and also wanted it to be a social space to foster the relationships that are so important in business.

Das Thema adressiert damit ganz unterschiedliche Entscheidungsbereiche. Natürlich sollten sich IT und Informationsmanagement-Verantwortliche mit diesem Thema beschäftigen. Mit dem SLATES-Ansatz bieten die Tools neue Ansätze auch für das Wissensmanagement. Vielfach sind es auch Prozessverantwortliche, die durch eine Flexibilisierung des Informationsstromes wie z.B. bei der Wiki-Fallstudie von Motorola (siehe SUMMIT-Programm) die Prozesse verändern wollen. Im Hinblick auf die Innovationspotentiale durch die nach außen gekehrte Kommunikation im Sinne von “Be Open & Collaborate” sollte es darüber hinaus auch Innovations- und Change-Management-Verantwortliche interessieren. Das Thema ist also weit gesteckt – mit der Auswahl der Cases beim SUMMIT haben wir versucht die ganze Spannbreite des Themas einmal abzudecken.

Für alle, die sich für das komplette Programm interessieren – hier geht es zum Online-Programm und hier zum Download des Programm-Flyers.

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