N:Sight Research GmbH

Ist Social Messaging der E20-Treiber?

This is my site Written by Bjoern Negelmann on 28. Juni 2010 – 10:49

Unser Blog- und Research-Partner Joachim Lindner hat im Enterprise2Open-Blog ein paar nette Thesen zum Thema “Social Messaging” gesammelt. Er stellt dabei einleitend die Frage, ob “Social Messaging” die “Killer App” für das Thema “Enterprise 2.0” ist. Sicherlich habe ich bei dieser Fragestellung keine ganz neutrale Position, weil wir ja mit Joachim gerade eine Studie zu diesem Thema machen und im Juli auch noch ein Seminar im Rahmen des E20 FORUMs anbieten, dennoch mag ich hier kurz mal meine zwei Standpunkte zur Unterstützung dieser These darlegen:

1. E20 Immanenz

Das Systemkonzept zum “Social Messaging” zahlt in vielerlei Dingen auf die Vision zum “transparenten” und “flexiblen” Unternehmenskonzept ein. Richtig eingesetzt bietet es die Möglichkeit zur “Transparenzmachung” der “Feeds & Flows” – sprich der Informationsflüsse, welche die Vorgänge im Unternehmen repräsentieren. Es fördert damit den Informationsaustausch, den Wissenstransfer, die Zusammenarbeit und die Problemlösungsfindung im Unternehmen (IMHO die vier Use Cases für E20!). Denn wenn ein jeder Mitarbeiter kurz und knapp dokumentiert, was er macht und welche Probleme er/sie gelöst hat, wird es für andere Mitarbeiter – egal ob am gleichen oder entfernten Standort, in der gleichen oder völlig anderen Abteilung – möglich, die Informationen, das dokumentierte Wissen, die Problemlösung des ersten Mitarbeiters im Social Messaging System zu finden und für sich selbst anzuwenden.

2. E20 Enabler

Die “Transparenzmachung” von “Informationsflüssen” zu Vorgängen im Unternehmen ist wiederum auch das zentrale unterstützende Merkmal der Social Messaging Systeme für die Einführung von E20 Initiativen im Unternehmen. Sie machen sichtbar, was sich verändert, verbessert aber auch verschlechtert – bei der Einführung von E20 Konzepten.

Vor dem Hintergrund dieser beiden Punkte ist für mich “Social Messaging” das zentrale Tool einer E20 Strategie und bedarf besonderer Beachtung. Und deshalb haben wir auch auch unserer Research-Aktivitäten gerade in diesem Feld gestartet – aktuell mit der Anbieteranalyse und zum Herbst mit einer Best-Practice-Studie. Außerdem bieten wir zusammen mit Joachim Lindner am 13.07. in Frankfurt ein Einführungsseminar zum Thema “Social Messaging im Unternehmen” an.

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Björn Negelmann verantwortet die inhaltlichen Teile der Veranstaltungsaktivitäten von Kongress Media und ist darüber hinaus auch Kopf des an Kongress Media angeschlossenen Research-Hauses N:Sight Research. Er reflektiert seine Beobachtungen über die Entwicklung der Themen sowohl in den Corporate-Blogs von Kongress Media und N:Sight als auch in den Fachblogs Enterprise Digital Blog (zum Social Collaboration & Future of Work Thema), auf Espresso-Digital.de (zum Thema Social Kommunikation & Marketing) sowie im Digital Experience Blog (zum Thema Digital Experience & die Transformation in Marketing, Vertrieb und Service). Darüber hinaus moderiert und betreut er die diversen Online-Communities und Online-Veranstaltungen von Kongress Media.

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5 Responses »

  1. […] objects] appear before the network does.” (Das begründet auch, warum Social Messaging der E20-Treiber bzw. die Killer-App für Enterprise 2.0 Initiativen […]
  2. […] being the key driver for Enterprise 2.0, but I could never nail it down to a single idea. In an early German post in June last year I tried to bring it down to the following two key […]
  3. […] sehen die werten Kollegen diese Aussagen? Wer meine Aktivitäten und Beiträge kennt, weiss, dass meine Fragestellungen und damit die Antworten nicht ganz […]

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