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Was steckt eigentlich hinter dem ‘Social Object’?

This is my site Written by Bjoern Negelmann on 4. September 2011 – 13:39

Eigentlich recherchiere ich gerade einen Artikel über die Merkmale der “Next Generation Content Management“, merke dabei aber, dass hier noch einige Grundlagen über die veränderten Rahmenbedingungen dokumentiert werden müssen.

Wer sich mit den Eigenarten des “Social Interaction Design” oder ganz allgemein auch mit den Merkmalen von sozialen Vernetzungsphänomenen (aka Facebook, Twitter oder allgemein Social Networking, Social Messaging etc) beschäftigt, wird nicht um den Begriff des “Social Object” umhin kommen. Neben den motivationalen Faktoren für die Teilnahme am Social Networking muss der Kontext des Social Networking analysiert werden – und dieser entsteht um die “sozialen Objekte”, die Personen empfehlen, kommentieren und favorisieren.

Die Idee vom “Social Object” wird auf Jyri Engeström (ehemaliger Gründer vom Twitter-Clon Jaiku) und einen Vortrag auf der reboot-Konferenz zurückgeführt. Martin Lindner dokumentiert es wie folgt (Quelle):

Aufgebracht hat den Begriff “Soziales Objekt” im Zusammenhang mit dem Web 2.0 der finnische Blogger und Start-up-Gründer Jyri Engeström. 2005 hielt er auf der dänische reboot-Konferenz einen aufsehenerregenden Vortrag, bei dem er einen roten Wasserball ins Publikum warf.

Der Ball wurde über den Köpfen hin- und hergespielt, und Engeström sagte, das sei ein Beispiel für ein “soziales Objekt”: “Leute verbinden sich nicht einfach miteinander. Sie verbinden sich durch Objekte, das sie momentan teilen und auf das sie sich gemeinsam beziehen.” (#) Zwischen allen, die sich den Ball zuspielen, entsteht dann eine flüchtige soziale Beziehung. Und zusätzlich verbindet das gemeinsame Erlebnis das ganze Netzwerk.

Hier noch der Original-Beitrag in Jyri’s Blog zum Vortrag inkl. der Vortragsunterlagen.

Als Extrakt aus Martin Lindner’s Beitrag und ergänzt um z.T. neuere Beiträge hier eine kleine Empfehlungsliste für mehr Tiefe zum “Social Object”:

Als wichtige Punkte zum “Social Object” lassen sich aus den diversen Beiträgen folgende Punkte zusammenfassen:

Fazit: Das Konzept des “sozialen Objektes” ist ein dankbares Konstrukt für die Erklärung von funktionierenden sozialen Systemen (aka Enterprise 2.0 Intiativen aber auch “Conversational Marketing” bzw. Marketing 2.0).

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2 Responses »

  1. […] oben beschrieben handeln, wird durch die sozialen Softwareansätze belohnt. Inhalte werden hier zu sozialen Objekten, um die herum sich Gespräche und Interaktionen […]
  2. […] Dienstes Pinterest für das Marketing fußt u.a. auch auf dieser Idee – hier können “Social Objects” im Bild-Format einfach und schnell gesammelt und über Themenlisten mit Freunden geteilt […]

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